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                          Gleiche Bildungschancen für alle 

 ist das Motto der Projektgruppe „Einrichten eines Schulmittelfonds“, die durch Stadtrat Eberhardt Buddee und das „Netzwerk für Familie und Jugend“im Herbst 2008 entstanden ist.


Neu
                    Elternbeiräte und Mitbürger schätzen einen "Sozialfond" als 
                              wichtig und notwendig ein, daher wird an der Umsetzung weiterhin gearbeitet.

Die Fakten:
Die Kinderarmut steigt, obwohl Wirtschaft und Unternehmensgewinne boomen. Das „Kinderland Baden-Württemberg“ hat einen neuen Rekord – es hat mit 13 Prozent bundesweit den größten Zuwachs bei der Kinderarmut. Nach Untersuchungen des Deutschen Kinderschutzbundes und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sind es die Hartz-Gesetze, die den Anstieg der Kinderarmut verursachen.

Selbst Monika Stolz (CDU-Sozialministerin) sagt dies. Denn im Regelbetrag von 208 Euro für Kinder in „Bedarfsgemeinschaften“ (ALG-II-Bezieher) ist KEIN CENT für Bildungsausgaben vorgesehen!
Der Tagessatz von 2,71 Euro für Essen und Trinken bei
Hartz IV reicht nicht einmal für ein warmes Mittagessen.

Bei sozial benachteiligten Kindern ist zu beobachten, dass sie

Es entwickeln sich "Armutskarrieren". Die fehlenden Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volkswirtschaftliche Leistung.
 
Fazit:

Kinderarmut ist mehr, als nur wenig Geld zu haben. Armut ist erblich.

 Im Artikel 11 der Landesverfassung Baden-Württemberg steht:

 

Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage  das Recht auf eine seiner Begabung entsprechenden Erziehung und Ausbildung.

Nur wer ohne knurrenden Magen in die Schule kommt ist in der Lage, konzentriert und aufmerksam dem Unterricht zu folgen. Ein gesundes und für alle Familien bezahlbares Schulessen erhöht die Chancengleichheit in der Bildung für alle unsere Kinder.

 Jede Mutter, jeder Vater weiß, wie viel Geld die Schulbildung verschlingt, auch wenn die Landesverfassung „Lehrmittelfreiheit“ vorsieht.

Aus diesem Grund wurde am 22.November 2008 ein Antrag auf Einrichten eines Schulmittelfonds  eingereicht, der am 10.Dezember 2008 mehrheitlich vom Verwaltungsausschuss und Bauausschuss abgelehnt wurde.
Aber es wurde auch einstimmig von o.g. Ausschüssen beschlossen, „...die Fördervereine der Pfullinger Schulen bedarfsorientiert zu unterstützen“.





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