Kinderschutz und frühe Hilfen
Projektgruppe „Regionales Netzwerktreffen Kinderschutz und frühe Hilfen“
Beteiligte Personen für das Familiennetzwerk im Arbeitskreis des KJA Reutlingen: Frau Dr. Angela Frank, Kinder- und Jugendärztin; Frau Christina Baumgärtel, Koordinatorin Familiennetzwerk Pfullingen
Projektinhalt:
Einführung und Information aller Bündnispartner des Pfullinger Familiennetzwerkes in Zielsetzung und Hintergrund des Arbeitskreises „Regionales Netzwerk für Kinderschutz und frühe Hilfen“
Sammlung von Erfahrungen zum Umgang mit Kinderschutzfällen.
Thematisieren der möglichen Umsetzung vor Ort: Benachteiligungen abbauen/ vermeiden, Eltern beraten / unterstützen, Kinderschutz sicherstellen und sich für eine kinder- und familienfreundliche Umwelt engagieren.
Kindeswohlgefährdung wie Vernachlässigung und Gewalterfahrungen müssen nicht nur rechtzeitig erkannt, sondern bereits in ihren Vorformen als Entwicklungsgefährdungen beachtet werden.
Das zentrale Anliegen des Schutzauftrages im Rahmen des § 8a SGB VIII, Kinder umfassend vor Vernachlässigung zu schützen, wird zur Zeit im Landkreis Reutlingen durch entsprechende Vereinbarungen mit allen relevanten Trägern in einer ersten Stufe umgesetzt.
Parallel dazu wurde im Arbeitskreis „Kinderschutz und frühe Hilfen“ vereinbart, dass es zukünftig einen Kooperationskreis im Landkreis Reutlingen mit einzelnen Repräsentanten der Träger geben soll, sowie regionale Netzwerke für die Regionen Alb, Ermstal und Reutlingen.
Zielsetzung dieser Netzwerke ist zum einen die konkrete Kooperation einzelner Einrichtungen und Dienste auf regionaler/lokaler Ebene zur Sicherstellung eines wirksamen und schnellen Handelns im Kinderschutz.
Ebenso ist es aber auch erforderlich, im Vorfeld bereits entstandener Kinderschutzfälle aktiv zu werden und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, Gefährdungen zu verhindern und Risiken für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu begrenzen. Solche präventiven Maßnahmen sollen möglichst früh, d.h. in der frühen Kindheit und ggf. in der Schwangerschaft einsetzen.
Daher sollen in einem Netzwerk alle Einrichtungen und Dienste – medizinische, soziale und pädagogische, in Jugendhilfe und Gesundheitswesen- zusammenarbeiten, die solche frühe Hilfen für Familien mit kleinen Kindern zur Aufgabe haben und durchführen.
Das Familiennetzwerk versteht sich hier als Vermittler zwischen dem „Regionalen Netzwerk Kinderschutz und frühe Hilfen“ und den „Bündnispartnern des Pfullinger Familiennetzwerks“. Informationen, Neuerungen und neue Erkenntnisse bezüglich der Kindeswohlgefährdung und spontaner Hilfe sollen in jedem Netzwerktreffen weitergegeben und diskutiert werden.
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